"Das Verwunden einer Seele ist kein leichteres Verbrechen als das Töten des Leibes!"

Menschen, die traumatische Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben, werden teilweise nie damit fertig. Viele von ihnen neigen zu Depressionen und Selbstmord. So ist es auch mit den ehemaligen Häftlingen von Konzentrationslagern, die den Holocaust überlebt haben. Sie denken ihr Leben lang an die vielen Leichen, die sie gesehen haben. Der frühere Häftling, der diesen tiefgründigen Satz gesagt hat macht sich noch heute Vorwürfe, weil er einem anderen Insassen vor dem morgendlichen Appell die Mütze gestohlen hatte, woraufhin dieser hingerichtet wurde. Hätte er selbst keine Mütze gehabt, wäre er umgebracht worden. Ich denke, dass jeder so gehandelt hätte. Dennoch: Man kann kein schönes Leben führen, wenn man in seinen Gedanken nicht frei von Schuldgefühlen, Trauer und Wut ist. Es ist wahrscheinlich besser, zu sterben, als mit solchen Gedanken zu leben.

Timo Kohlberger

Klasse: 10d

Gibt es eine Kollektivschuld er Deutschen?


Meiner Meinung nach, war es für die Deutschen sehr schwer zu begreifen, was dort in ihrem Heimatland eigentlich vor sich ging. Adolf Hitler stand für die meisten Menschen früher in einem guten Licht, da er den Menschen Arbeit verschaffte. Zudem war er zu der Jugend freundlich. Er schaffte es, nach dem 1 Weltkrieg die Deutschen wieder zu motivieren an sich selbst und an ihr Land zu glauben. Wenn dann irgendwann einmal das Wort Judenausrottung, Massenmord oder KZ fiel, wollten es die meisten nicht so richtig war haben.
Natürlich gab es auch Menschen, die wußten was wirklich geschah und die damit auch nicht einverstanden waren. Aber was hätten sie tun sollen? Das Recht der Meinungsfreiheit wurde abgeschafft bzw. von Hitler aufgehoben. Überall lauerten Spione, die einen Rebell verratet hätten. Und dann wären diese Menschen selber ins KZ geschickt worden und genauso wie nicht arische Menschen jämmerlich zu Grunde gegangen. Aber nicht alleine sondern zudem noch die ganze Familie. Die Leute hatten einfach nur Angst. Angst um sich selber; Angst um ihre Familie; Angst um ihre Kinder.
Was ich damit sagen möchte ist, dass es solche und solche gegeben hat. Ich bin trotzdem der Auffassung, dass sehr viele Deutsche nur Sachen und befehlen gehorcht haben, aus Angst. Dennoch gibt es dann doch noch eine Kollektivschuld! Zwar weiß ich selber nicht, wie ich gehandelt hätte, aber es hätte eine Lösung geben müssen. Auch wenn ich diese nicht wüßte.


Die Mehrheit der deutschen Nation ist mitgezogen, also gibt es auch eine Kollektivschuld der Deutschen!!


Dominik Holzem



"Gibt es eine Kollektivschuld der Deutschen?"


Die NSDAP und Hitler wären nicht aus eigener Kraft so schnell bekannt geworden, wenn sie die Deutschen nicht mobil gemacht hätten, indem sie eine Änderung der bestehenden Lage und Arbeit für das ganze Volk versprachen. Ebenso gewann Hitler auch viele Anhänger, weil er den Versailler Vertrag offen ablehnte.
Die Deutschen waren fasziniert, doch zugleich stark geblendet von den Versprechungen und Taten Hitlers. Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl kein Deutscher damit gerechnet, was der Aufstieg Hitlers und der der NSDAP für Auswirkungen nimmt.

Auf Grund der schon bestehenden Abneigung des Volkes gegenüber den Juden, brauchte er seine Propaganda nicht aus dem Hut zu zaubern, sondern sie nur richtig an den Mann zu bringen.
Adolf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler und seine Zukunftspläne waren das Signal, mit den Maßnahmen gegen die Juden beginnen zu können.

Die NSDAP hat ihren Mitgliedern und Anhängern keineswegs eine neue Weltanschauung auferlegt, wie sie es immer wieder behauptet hat, sondern, und darin liegt das Geheimniss ihres Erfolges, eine Vielzahl von überkommenen deutschen Lieblingsvorstellungen angeboten, aus der jeder sich das ihm Zusagende auswählen konnte. Darunter war die traditionelle Judenfeindschaft, die dem Nationalsozialismus viele Wähler verschafft hat. Wenn der Judenhass für viele Deutsche vorwiegend die Gelegenheit war, Sorgen und Ängste, Not und Schwäche, selbstverschuldete Fehlschläge und eigenes Versagen auf einen Sündenbock abzuladen, so wurde jetzt Ernst gemacht: der nazionalsozialistische Antisemitismus zwischen den beiden Weltkriegen und die Vernichtung der Juden müssen lange Zeit als nicht vorausgesehene Fortsetzung der Judenfeindschaft angesehen werden.

Fazit:

Nach unserer Meinung sind die Deutschen mitschuldig an der Judenermordung, sie hatten Angst um ihr eigenes Leben, welches sie auf's Spiel gesetzt hätten, wenn sie sich gegen Hitler gestellt hätten. Einige versuchten es trotzdem und bezahlten dafür mit ihrem Leben, zum Beispiel die Geschwister Scholl, Dietrich Bonhoeffer und viele weitere.
Es gab aber auch Menschen, die die Judenermordung befürworteten und diese noch unterstützten.




Adina Reinl, Stephanie Krämer

Gibt es eine Kollektivschuld der Deutschen?

Heutzutage gibt es viel Geschichtsschreiber die sich immer noch mit der Frage beschäftigen, ob man die Ereignisse, welche während des Natonalsozialismus passiert sind, allen in der Zeit lebenden Menschen als Teilschuld anlasten kann.
Dies ist in der Tat eine schwierige Frage. Die Weltwirtschaftskriese brachte viele Menschen in der Zeit in große soziale Unsicherheit und materielle Not. Hitler verstand es in Zeiten der Unsicherheit geschickt die Menschen so zu manipulieren, dass viele mit der Hoffnung auf Verbesserung ihrer Lage ihm blind nachfolgten. Auch durch den Gruppenzwang der restlichen Bevölkerung und der Tatsachenverfälschung durch Hitler reden viele Leute davon, dass den Menschen in dieser Zeit keine Schuld angelastet werden kann, da sie durch Hitler und seine Propaganda und Größenwahn nicht wussten was sie taten.
Ich denke in gewissem Sinne ist diese Annahme durchaus berechtigt. Dennoch denke ich, dass man von einer eingeschränkten Kollektivschuld reden kann. Die meisten Menschen in der Zeit wussten darüber Bescheid, was im Staat vor sich ging. Noch heute erzählen Überlebende des Krieges, dass teilweise täglich aus ihren Dörfern bzw. Städten Juden abtransportiert wurden und nie wieder zurück kamen.
Vorbildlich war in dieser Zeit der aktive Widerstand, der von einzelnen Gruppen oder Personen geleistet wurde. ( Dietrich Bonhoe effer und die Geschwister Scholl)
Auf die Kollektivschuld der Deutschen bezogen scheinen jedoch heute nach diesen Ereignissen des 2. Weltkrieges immer noch viele nicht verstanden haben, was in dieser Zeit vor sich gegangen ist und was für Auswirkungen das gehabt hat.
Sebastian Damm

Zur Frage: „Gibt es eine Kollektivschuld der Deutschen?“

Ich denke, dem deutschen Kollektiv trifft eher weniger die Schuld. Anfangs wussten nur die wenigsten von Adolf Hitlers Plänen. Meiner Meinung nach, wäre die letzte Chance für die Bevölkerung den Holocaust zu stoppen nach der „Reichspogromnacht“. Doch zu der Zeit wurden so viele Deutsche durch geschickte Propaganda bereits so vernebelt, dass man zwar darüber gestutzt hat, aber nicht unbedingt etwas dagegen einzuwenden hatte. Hätte sich nun eine Gruppe Deutscher erhoben, die sich gegen den Nationalsozialismus gewehrt hätten, dann hätten diese ihr Leben riskiert, da die SA Das Deutsche Reich schon sehr gut unter Kontrolle hatten. Diese Machtposition, die die SA genoss, wurde in der darauf folgenden Zeit immer größer, sodass die Möglichkeit, Widerstand zu leisten ohne in Lebensgefahr zu geraten, nichtig klein wurde. Das schreckte verständlicherweise die Deutschen ab, sodass viele eher mit anstatt gegen den Strom schwammen. Die Schuld ist eher denen zu geben, die voll und ganz hinter Hitler standen, und die gegen die „Nichtarier“ handgreifig wurden und sie in jeder Hinsicht diskriminierten. Außerdem trifft natürlich diejenigen die Schuld, die über Hitlers Pläne, Deutschland „judenrein“ zu machen, bescheit wussten und nichts dagegen machten. Dies waren sehr oft auch die Deutschen, die voll und ganz hinter Hitler standen. So entstanden in den nächsten Jahren auch nur ein paar Widerstandsgruppen, wie z. B. „Die Weiße Rose“ oder der „Kreisauer Kreis“, welcher in der Zeit des Nationalsozialismus größtenteils vernichtet wurde. Auch das schüchterte den Widerstand ein. Daher komme ich zu dem Schluss, dass man nur einigen Deutschen die Schuld am Holocaust geben kann.

Jost-Henrik Imhof

Gibt es eine Kollektivschuld der Deutschen?

Ich denke nicht, dass man von einer Kollektivschuld sprechen kann, da die meisten Menschen erst nach dem 2. Weltkrieg, also nach 1945, von der Judenvernichtung erfahren haben. Man wusste zwar, dass die Juden deportiert wurden, doch wurde von den Nazis behauptet, das diese irgendwo anderes arbeiten müssten. Dies glaubte man und machte sich auch keine weiteren Gedanken darüber.

Viele Leute reagierten befremdet, als man ihnen erzählte, Juden seien keine Menschen. Natürlich konnte man sich Gedanken über die merkwürdigen Gerüche, die aus den Konzentrationslagern kamen, machen; doch traute sich niemand, darüber zu spekulieren geschweige denn zu reden, denn die Angst, selbst in so ein Lager zu kommen, saß zu tief. Außerdem setzten die Nazis die Leute unter Druck, damit die Gerüchte über die Judenvernichtung sich nicht verbreiteten, was später aber trotzdem nach und nach geschah.
Einige Unverbesserliche wehren sich bis heute gegen die Aussage der Massenvernichtung in den KZ`s.

Nach Kriegsende kam dann die volle Wahrheit ans Licht und schockierte die meisten Deutschen. Sie stellten sich die Frage, wie so etwas auf deutschem Boden geschehen konnte.

Die Kollektivschuld ist meines Erachtens ein Thema, das man nie ausdiskutieren kann; es ist eine Gewissensfrage, ein jeder sollte über eine Mitschuld nachdenken.

29.11.2000
Nils Gerhardt / 10 d

Meine Aufgabe lautet, einen Aufsatz zu schreiben, der meine Gefühle beschreibt
wenn ich an den Holocaust im 3.Reich denke.Dies jedoch fällt mir sehr
schwer, da man das furchtbare was damals geschah, nicht in Worte fassen kann.
Ich habe Filme geschaut und Bücher gelesen die mich sehr bewegt haben. Ich
kann nicht glauben dass Menschen anderen Menschen so etwas grausames antun
und sie auf so grausame Weise umbringen können, nur weil sie Juden oder
Zigeuner, behindert sind oder ihre eigene Meinung haben. Was ist mit den
Kindern? Hatte Goebbels nicht 6 Kinder ?Normalen,liebenden Menschen würde
sowas grausames nie in den Sinn kommen sogar Kinder zu töten.Warum hat das
deutsche Volk nicht gemerkt was da los ist ? Oder wollten sie es nicht
merken, aus Angst selber in einem KZ zu landen? Hätten mehrere Menschen so
wie Hans und Sophia Scholl gehandelt, hätte der Wahnsinn vielleicht gestoppt
werden können.Es macht mir Angst dass es heute noch Menschen gibt die
kahlgeschorren und mit Springerstiefeln rumlaufen. Ich würde gerne wissen was
die Menschen dachten . die vor dem Krematorium standen und wussten dass sie
sterben werden. Waren sie froh, dass nun bald alles vorbei ist oder wünschten
sie sich den wahnsinn zu überleben? Ich hoffe, dass auch die letzten Idioten
begreifen was damals geschehen ist und schnellstens ihre Meinung ändern."Wer
sich nicht erinnert , ist dazu verdammt die Vergangenheit nocheinmal zu
erleben." Mit freundlichen Grüßen, Isabell Kuhli

Gibt es eine Kollektivschuld der Deutschen?


Ich denke dass man unterscheiden muss zwischen zwei Gruppen:
- absolute Sympatisanten des Naziregimes
- normale Bürger


Jedoch die Anwohner größerer Städte, hätten spätestens nach der Reichskristallnacht
Wach werden müssen. Das öffentliche Boykottieren und der psychische Druck der Wehrmacht setzten die Bevölkerung unter Druck so dass das Publizieren und einen Wiederstand leisten unmöglich waren.


Fazit: Ich denke, dass es keine Kollektivschuld der Deutschen gibt, da die zum größten Teil ländliche Bevölkerung schutzlos der Propaganda ausgesetzt war und sich auch nicht anders, als die Leute in der Großstädten als Augenzeugen, eine Meinung bilden konnten.




Sören Peter 10d

"Das Verwunden einer Seele ist kein leichteres Verbrechen als das Töten des Leibes"
Bevor wir in das KZ Dachau hineingingen war es für mich - schon wegen der warmen Sonne - ein schöner Tag. Dann erkannte ich das Leid, das den Menschen hier zugefügt wurde. Durch diesen Gang wurde mir erst bewusst mit welcher seelischen Belastung die Überlebenden wohl weitergelebt haben. Mit dem Grauen der Bilder, als sie z.B. von ihren Freunden und Familienangehörigen getrennt werden, die sie wahrscheinlich nie wieder sehen würden. Und das wussten sie. Manche sehnten sich nach dem Tod, damit alles ein Ende hat. Eigentlich lebten sie in dem Sinne schon nicht mehr, zwar schien es so, aber dier Menschen waren (innerlich sowie äußerlich) so kaputt, daß viele bloß dahinvegetierten (bzw. unmenschlichen Versuchen ausgesetzt waren). Die Gefangenen waren gezeichnet, ausgebeutet, ausgeliefert. Sie konnten nichts tun außer zu warten. Aber auf was? Auf den Tod, die Erlösung? Die, die dieses Grauen überlebten und auch heute noch leben, werden bestimmt selbst jetzt, nach so langer Zeit, von den Bildern dieser Erlebnisse verfolgt.
Heute verdrängen viele "arische" Bürger das alles. Warum gab es überhaupt so wenig Widerstand? Ich kann mir nicht vorstellen, das fast alle aus Angst schwiegen. Eine (Klein-)Stadt hätte zusammen etwas erreichen können, anstatt Hitler blind zu folgen. Daher hat jeder eine gewisse Mitschuld, denke ich. Zeitzeugen und Zeitdokumente sind zwar wichtig, ich finde es aber auch nicht gut (für uns) alles, wirklich alles in diesem Umfang in den vielen Fächern durchzunehmen. Es sollte wie andere Unterrichtsthemen gestaltet werden, mir wird es langsam etwas viel. Deutsche, so scheint es mir manchmal, werden gleich abgestempelt, einige versuchen uns Jüngeren ein schlechtes Gewissen einzureden. In der Tat ist das Passierte schrecklich, aber es ist Vergangenheit und wir sollten nach vorn schauen. Es gibt auch heute Probleme, die sind wichtiger.


Carina Stöcker

"Tränen sind nicht genug!"

Ich denke, dass diese Aussage sehr zutreffend ist, da Tränen damals keine
Menschenleben gerettet haben und auch heute keine Menschen wieder zum Leben
erwecken können. Die Emotionen der Leute sind ja verständlich, aber es hätte
damals mehr gebracht zu handeln und etwas gegen dieses schlimme Verbrechen zu
tun. Hätten die Menschen früher vielleicht etwas mehr Mut aufgebracht und sich
zusammengeschlossen, hätten sie bestimmt etwas dagegen tun können. Es gab früher
sicher viele die nicht damit einverstanden waren mit dem was in ihrem Land
passierte, doch sie waren einfach nicht mutig genug ihre wahre Meinung zu äußern
und vorallendingen dazu zu stehen.

Svenja Kretzer



"Tränen sind nicht genug!"

Ich glaube, dass diese Aussage einen nachdenklich stimmt. Tänen sind ein Zeichen
der Emotion, der Freude und der Trauer, in diesem Fall gelten sie dem Zeichen
das jemand trauert, verzweifelt ist oder nicht weiß wie er mit der Situation
umzugehen hat. Doch ich denke für viele Menschen die den Krieg miterleben
mußten, kommen diese Emotionen zu spät. Für die Menschen der heutigen Zeit ist
es leicht zu sagen: Hätten sie doch Mut bewiesen! Deshalb denke ich können sich
die Menschen, die den Krieg erlebt haben sich das gleiche Recht nehmen und
sagen: " Tränen sind nicht genug!" Tränen können nicht das rückgänig machen, was
passiert ist, sie können die Erlebnisse nicht verdrängen, sie können die
Millionen von Menschen nicht wieder zum Leben erwecken, die unter dem Gehorsam
einiger Leute leiden mußten. Sie können uns nichts zurückgeben, auch nicht die
verpasste Kindheit, derjenigen, die ihre Jugendzeit im Krieg hinterlassen
mussten. Genauso wenig können sie das Geschehene vergessen machen. Sie können
zeigen, was ein Mensch fühlt, der sich an Bildern oder Besichtigungsorten das
anschaut, was pasiert ist, sie können Verzweiflung ausdrücken, doch sie können
nicht das ausdrücken, was ein Mensch gefühlt hat, als er leiden musste. Ich
glaube, dass es nichts gibt, was das Grausam dieser Zeit ausdrücken kann, weder
Tränen, noch Wörter.

Sabine Roßbach

Das Verwunden einer Seele ist kein leichteres Verbrechen, als das Töten des Leibes.

Auch heute, 55 Jahre nach dem 2 Weltkrieg leben Menschen von damals, die diese Zeit erlebt haben. Für die Menschen die dabei waren und die Zeit der Tyrannei erlebt und überlebt haben, ist es bis heute sehr schwer diese Gedanken und Empfindungen zu erzählen. Trotzdem ist es sehr gut wenn sie darüber sprechen. Somit hat die Nachwelt einen Einblick in das Leid das der Krieg verursachte. Sie leben, aber ihre Seele ist für immer verwundet und damit zu leben ist sehr schwer. Ich denke, dass das Verbrechen an der Seele niemals wieder gut zu machen ist. Die Menschen mussten erleben wie ihnen und anderen Gewalt angetan wurde. Sie sahen wie sie von ihren Kindern oder Verwanden getrennt wurden und wussten wahrscheinlich, dass sie sie nie wieder sehen würden. Der Tod und die Angst waren ihr ständiger Begleiter. Wer in den Vernichtungslagern nicht umgekommen wart musste mit den Bildern des Grauens weiterleben. Eine Menschenjagd wie sie es während der Zeit des Nationalsozialismus gab, wird es hoffentlich nie wieder geben.

Verena Schmidt
10d

Meine Gedanken und Meinung Über Hitler und die Dokumentationsreihe
"Holocaust"


Ich kann nicht begre ifen, wie solch ein schrecklicher Mann so viele Anhänger für sich gewinnen konnte. Es ist unverständlich für mich, was ihn dazu bewegt hat, solch furchtbare Dinge zu tun. Er ließ Millionen von Menschen auf grausamste Weise hinrichten, nur weil sie anderen Religionen angehörten. Für diese "Außenseiter" (Deutsche mit jüdischer Herkunft, Zigeuner, Homosexuelle) muss diese Zeit mit Hitler an der Macht, die schrecklichste Zeit ihres Lebens gewesen sein. Ich denke, dass Überlebende nie wieder ein normales Leben führen können. Ich bin sehr froh darüber, dass wir uns so ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt haben, denn man kann nicht genug darüber wissen, damit so etwas nie wieder passiert. Deswegen finde ich, dass man das Dritte Reich, besonders Hitler, nicht als Vorbild haben sollte.

Ina-Christin Wisweh
Klasse 10d

Holocaust

Ich frage mich, wie so ein grausamer Mensch wie Adolf Hitler so viele Anhänger für
sich gewinnen konnte. Ich kann nicht verstehen, dass ein Mensch so viel Hass in
sich tragen kann, dass er über sechs Millionen Menschen auf grausamste Weise
hinrichten ließ. Die Mehrheit von all diesen Menschen waren Juden. Hitler hat seine
Macht ausgenutzt. Er versprach, die Welt zu verbessern, doch sie wurde durch
seinen Hass fast zerstört.
Die meisten, die von den Kz's wussten, haben nichts dagegen unternommen, aus
Angst ihnen könnte ähnliches widerfahren. Viele haben auch einfach die Augen
davor verschlossen, sie wollten davon nichts wissen, entweder weil sie es nicht wahr
haben wollten oder weil sie Angst davor hatten alles zu verlieren.
Die wenigen, die versucht haben Hitler aufzuhalten, scheiterten und wurden dann
umgebracht oder in die Kz's eingeliefert.
Ich finde es sehr gut, dass wir im Unterricht über dieses Thema reden und das wir
uns schon so viele Filme angeschaut haben, denn diese Geschichte wird niemals
aufhören zu existieren.
Es sollte auch in Zukunft immer wieder darüber berichtet werden, damit die, die nach
uns kommen erfahren was, passiert ist, damit so etwas schlimmes nie wieder
geschieht.

Sonja Esau
Klasse 10 d

Warum?
Gedanken einer Schülerin über die Zeit des Holocausts

Von vielen Menschen werden die Geschehnisse des Holocausts verdrängt. Doch
kann man die Tatsache, dass Millionen von Menschen, meiner Meinung nach,
ohne einen triftigen Grund in dieser Zeit getötet worden sind wirklich aus der
Geschichte Deutschlands streichen?
Die meisten der arischen Bürger sind dem Führer und seinen Zielen blind gefolgt.
Gab es nur so wenig Widerstand, weil viele Angst hatten ihre Meinung öffentlich
zu äußern?
Wir erfahren durch Dokumentationen in den Medien und durch Berichte von
Zeitzeugen des Holocausts, was in dieser Zeit wirklich geschah. Aber niemand
kann nachempfinden was diese Menschen durchlebt haben. Hat keiner etwas von
den Peinigungen, Misshandlungen und den Grausamkeiten gegen die Häftlinge
sogenannter Konzentrationslager gewusst, oder wollte es keiner wissen? Meiner
Meinung nach haften Menschen, die die Tatsache verdrängt haben, dass solche
KZs existierten, eine gewisse Mitschuld an der Vernichtung der Juden und am 2.
Weltkrieg. Weiche schrecklichen Ängste müssen politische und religiöse Verfolgte
durchlitten haben?
Hitler hat seine Macht ausgenutzt und wegen ihm fanden über 6 Millionen Juden
den Tod. Jeder einzelne sollte nicht nur über den Holocaust und dessen Folgen
nachdenken, sondern auch über seine Meinungen und Empfindungen sprechen!

Katja Theuser
Klasse 10d

Gibt es eine Kollektivschuld der Deutschen?

Meiner Meinung nach ist es schwer zu beurteilen ob es eine Kollektivschuld der Deutschen gibt, da ich schlecht beurteilen kann wie die Situation früher wirklich war. Ich bin allerdings zum Einen der Ansicht, dass dies für viele Deutsche nicht, oder nur in geringer Hinsicht, zutrifft, da die Wahrheit über den Holocaust viele erst nach Kriegsende erreicht hatte. Durch Verbot der Meinungsfreiheit und Übernahme der Medien, konnte das wahre Vorhaben der Nationalsozialisten nur durch sehr gefährliche Mund zu Mund Propaganda verbreitet werden. Vor allem die Menschen (zum grössten Teil Bauern), die weit ausserhalb der Städte lebten, interessierte es sicherlich nicht viel, was hinter der Front passierte, solange im Krieg triumphiert wurde und sie Arbeit hatten (Zeitzeugenberichte aus meinem Dorf).

Zum Anderen bin ich der Ansicht, dass sehr viele Deutsche früher zu leichtgläubig und ignorant waren. Da ich, nachdem ich mich bei Verwandten erkundigt hatte, ob sie nichts von den Grausamkeiten geahnt hatten, als Juden aus dem eigenen Dorf, sogar auf offener Strasse, deportiert wurden, doch sehr erstaunt war, wie sie mir antworteten. Es hieß: Wir mussten uns um unser eigenes Überleben kümmem. Wir waren froh, wenn wir Arbeit, Essen und ein Dach überm Kopf hatten, da hat es uns wenig interessiert, was mit den Juden passierte. Das einzigste, was man uns gesagt hatte, war, dass sie in Arbeitslage gebracht wurden.

Ich denke, dass der grösste Teil der Schuld bei den Deutschen liegt, die Hitlers Vorhaben, obwohl sie sich darüber im Klaren waren, was er anrichten wollte angerichtet hat, unterstützten. Zudem sollte man sich vor Augen führen, dass ein solcher Führer,- ohne die Unterstützung des Volkes, auch wenn viele durch Propaganda getäuscht wurden, nie so weit gekommen wäre.

Christian Schmidt

Stellungnahme zur TV-Dokumentationsserie

"HOLOKAUST"

Einer der Überlebenden des Holokaust sagte zu einem deutschen
Jungen nach seiner Befreiung aus dem KZ Buchenwald: "Tränen sind dafür nicht genug". Er hätte den Jungen auch anschreien, seinen Hass zum Ausdruck bringen können, aber er sagte nur diesen Satz. Doch ich finde, dass er alles ausdrückt, jedes noch so belastende Schuldgefühl erweckt, denn Tränen wären nicht ein einziger Beweis, keine Reue, kein Zeigen von Mitgefühl für das, was die Nazis den Juden und anderen Minderheiten angetan haben. Jede Träne, auch wenn sie noch so emst gemeint wäre ist nichtig; Sie kann nicht Millionen getöteter, zu Tode gefolterter und gequälter, aufs Letzte emiedrigter Menschen entschuldigen. Sie kann über keinen seelischen Schmerz, immerwährende Wunden hinweg trösten, und sie unterdrückt schon gar nicht das Schuldbewußtsein derer, die alle diese Foltern nicht gesehen haben wollten.

Wer z.B. nach dieser TV Serie keine emotionale Berührung verspürt, sondern lieber dieses dunkle Kapitel der deutschen Vergangenheit gar nicht mehr öffnen möchte, der scheint meiner Meinung nach bloß die Angst zu haben, einsehen zu müssen, dass es noch die eigenen Ur-/ Großeltern waren, die diese Zeit miterlebt, mitbestimmt oder auch nicht überlebt haben.

Der Nationalsozialismus darf nicht in Vergessenheit geraten, er muss immer wieder auf seine grausame, kalte Art den Menschen vorgehalten werden, denn wer vergißt macht möglicherweise wieder die selben oder ähnliche Taten wieder, und das wäre das Schlimmste, was ich mir vorstellen könnte.

Reana Winnecker

Klasse 10d

Gibt es eine Kollektivschuld der Deutschen?


Ich denke es gibt keine Kollektivschuld der Deutschen am Holocaust! Sie haben zwar Hitler mit knapp 43 % ( alleine NSDAP) bzw. knapp 51% ( mit anderen rechten Parteien) ( Wahlen zum Reichstag 1933) gewählt, und ihm so den Weg an die Macht geebnet, allerdings wusste niemand so recht was Hitler und die Nationalsozialisten wirklich vorhatten! Ich glaube auch denjenigen die sagen, dass sie nichts vom Holocaust wussten, denn Hitler und die Nationalsozialisten wussten wie sie die Wahrheit geschickt verschleierten! Und diejenigen die vom Holocaust wussten trauten sich mehrheitlich nichts zu sagen, denn wenn sie was gesagt hätten wäre ihr eigenes Leben in Gefahr gewesen, und so kam sehr,sehr wenig bis überhaupt nichts vom Holocaust an die Öffentlichkeit! Ich denke es mehr gewusst hätten wäre auch mehr Widerstand gegenüber den Nationalsozialisten ausgebrochen!


Dennis Theiß, Klasse 10d


Was denkst du über den Holocoust ?

Ich finde es schade und schlimm,dass erst jetzt vielen Menschen bewußt wird,was
damals wirklich hinter den Mauern der sogenannten Konzentrationslägern geschehen
ist.Viele wollten es aber auch einfach nicht wahr haben und schwiegen bis in die
heutige Zeit.Erst jetzt nach 56 Jahren melden sich Zeitzeugen,die von der
schrecklichen Zeit in den KZ damals erzählen.Ist es dafür nicht eigentlich schon
ein bisschen zu spät?Aber ich finde es gut ,dass sie darüber berichten ,damit
der Nachwelt gezeigt wird,wie grausam die Nationalsozialisten wirklich waren.Ich
kann nicht verstehen,wie Menschen heutzutage immer noch Synagogen oder Häuser
von Minderheiten verbrennen und zerstören.Haben diese Menschen denn kein
Herz?Ist ihnen nicht bewußt,wie die Juden damals gelitten haben?Ist es nicht
schlimm genug zu erfahren,was damals passiert ist?Man muß dieses nicht nochmal
erleben,oder?Über 6000000Millionen Juden und andere Minderheiten mußten grausam
in den Gaskammern der KZs durch das Gas Zyklon B sterben!!!!WARUM? Sie hatten
doch niemanden was getan.


Rebecca Sonneborn Klasse 10d